Hallo

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Radelnd die Welt erkunden

1. Februar 2012

Das "Philippinen-Erfahrungs-Lexikon"

Hello Ma’m, Hello Sir!


Unsere Zeit auf den Philippinen nähert sich dem Ende. Hinter uns liegen zwei spannende Monate, in denen wir hier Neues entdeckt und kennengelernt haben - sehr viel Schönes, und auch einiges, das uns missfällt und nachdenklich stimmt. Um euch unseren Besuch in diesem Land zu beschreiben, haben wir eine Zusammenstellung von Begriffen gemacht, mit denen wir auf irgendeine Weise in den letzten Wochen konfrontiert wurden. Viel Spaß - und hoffentlich eine gute und lehrreiche Unterhaltung beim Lesen.

A

Armut: Wenn man auf den Philippinen ankommt und sich umschaut, wird man augenscheinlich mit viel Armut konfrontiert. Erschreckend. Die Lücke zwischen arm und reich erstreckt sich in einem weiten Spagat. Mehr als 40 % der Bevölkerung muss im Schnitt mit einem Dollar am Tag auskommen. Das ist nicht viel! Wir sehen täglich Menschen, die offensichtlich unter der Armutsgrenze leben. Das ist für uns alles andere als einfach. Die Wut auf die ignoranten, habgierigen Politiker schwillt in uns (siehe auch „K“). Da werden teure Autos gekauft, Shopping Malls errichtet, Kirchen gebaut und nebenan kämpfen die Leute ums Überleben, schlafen am Boden, leben ohne Dach über dem Kopf und durchstöbern den (Wohlstands-) Müll auf der Suche nach Essbarem.

Amerika: In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts haben die Amis das Land verwaltet. Das hat seine Spuren hinterlassen. Positive (wie z.B. das Bildungssystem und das Verkehrsnetz), aber auch negative („Fast Food“). Grundsätzlich nehmen wir eine Pro-Amerika-Stimmung wahr.

Auspuff: Für uns unbegreiflich: an vielen motorisierten Fahrzeugen, vorwiegend aber an den meisten Motorrädern, wird am Auspuff der Schalldämpfer entfernt (oder gar nicht erst montiert). Das bedeutet nur eines: Qual für meine empfindliche Ohren (siehe auch „L“).

Abgase: Das Gleiche gilt für die Filterung der Abgase. Über Katalysatoren denkt man hier nicht nach. Was da an Ruß aus den Rohren kommt, verschlägt einem sprichwörtlich den Atem.


Radfahren in Philippinischen Städten


A/C: Air Condition = Klimaanlage. Benutzten wir wenig, da das Klima angenehm war (siehe auch „W“). Wir hatten in fast allen Zimmern, die wir bewohnt hatten, eine Klimaanlage, zogen es aber meistens vor, nur den Ventilator als Kühlung einzuschalten.

Angestarrt werden: Wir sind hier Exoten! Wo wir auftauchen, werden wir unverfroren angestarrt, so als wären wir seltene Museumsstücke, so als hätten wir zwei Nasen im Gesicht. Dem ausgesetzt zu sein fällt uns, je nach Befinden, nicht immer leicht. Es gibt Tage, an denen wir am Liebsten unsichtbar sein möchten. Dabei machen wir den Leuten überhaupt keinen Vorwurf. Wer kann es ihnen verübeln, dass sie die Gelegenheit nutzen, um mal einen Weißen von nahe zu mustern. Und als weißes Paar fallen wir hier erst recht auf. Meistens sieht man nämlich auf den Philippinen lediglich ältere bis ganz alte westliche Männer in Begleitung einer jungen Philippinin (siehe unten).

Altersvorsorge: Da setzen wir gleich beim vorherigen Thema an: wie gesagt, man sieht hier des Öfteren ältere weiße Männer zusammen mit einer (sehr) jungen Einheimischen. Das hat uns anfänglich sauer aufgestoßen, zumal an diesen Typen absolut nichts Attraktives zu entdecken ist. Nun nehmen wir es aber etwas gelassener und sehen es so: dies ist für viele ein Weg aus der Armut, eine Art Versicherung und eine Altersvorsorge, von der die ganze Familie profitieren kann. Denn Altersvorsorge, wie wir sie kennen, gibt es hier nicht (dazu auch bei „F“). Die junge Frau opfert sich, um ihre Verwandten zu unterstützen – man stelle sich das einmal bei uns vor!

Ampalaya: hiesiges Gemüse, eine Kürbisart, die einer Gurke gleicht. Sehr bitter und für uns ungenießbar.


B

Bahala Na: so etwas, wie die nationale Lebensart, die Philosophie der Philippinen. Es besagt, dass „komme, was kommen muss“. Eine Art Akzeptanz der Dinge, weil sie so laufen, wie sie laufen, weil sie von einer höheren Macht gesteuert sind. Diese Einstellung vereinfacht die Müh des Tages, man geht alles mit einer gewissen Lockerheit an. All die fröhlichen und liebevollen Menschen legen es uns jeden Tag tausendfach dar.

Bake-Shop: Die Philippinen sind das Land der Bäckereien! In jedem noch so kleinen Ort findet sich mindestens eine Bäckerei. Angeboten wird vorwiegend Süßgebäck und Weißbrot, kaum etwas Nahrhaftes oder Gesundes. Einige bieten Tische und Stühle und servieren auch 3 -1 Kaffee (siehe „T“).




Barangay: Dorf, Gemeinde.

Boracay: DIE Feriendestination Nummer 1 auf den Philippinen. Eine kleine Insel im Nordwesten von Panay, die mit schneeweißen, gepuderten Stränden und einem kristallklaren, warmen Meer die Massen aus allen Ecken der Welt anzieht. Der Strand und das Wasser sind wirklich spitze, doch was darum herum an Umweltsünden begangen wird, brachte unsere Mägen zum Blubbern.

Buko: So nennt man hier die Kokosnuss. Buko-Shake zählt zu unseren Favoriten. Himmlisch!

Babys: Gibt es hier pro Quadratmeter etwa soviel wie Ameisen in einem großen Termitenhügel (mehr dazu bei „F“)

Bohol: Eine Insel südöstlich von Cebu. Bohol ist die zweitgrößte Feriendestination in den Philippinen. Die Touristen kommen hierher wegen den „Chocolate Hills“, wegen eines einzigartigen Primaten, dem Tarsier, fürs Tauchen und den schönen Stränden.
Die „Chocolate Hills“ sind ganz viele runde Erhebungen zwischen 40 und 100 Meter hoch, sehen aus wie überdimensionale Maulwurfhügel, die sich über ein weites Gebiet verteilen. Den Namen haben sie erhalten, weil die Hügel in der Trockenzeit braun werden. Die Fahrt mit dem Velo durch dieses Gebiet war für uns ein absolutes Highlight.
Der Tarsier ist ein kleiner Affe, nicht größer als eine Menschenhand, mit übergroßen Augen, weil er nachtaktiv ist. Diese Tiere sind heute geschützt und dürfen nicht mehr gefangen werden. Das war leider bis vor kurzem nicht so. Die Tiere wurden in Käfigen entlang der Route zu den Chocolate Hills gehalten, um mit ihnen den Touristen das Geld aus dem Beutel zu locken. Dass diese einzigartigen Primaten elend zu Grunde gingen, weil sie die Gefangenschaft nicht ertrugen, spielte lange keine Rolle.

Basketball: Die beliebteste Sportart im Land. Mag das Dorf noch so klein und noch so arm sein, mindestens einen Korb findet man immer.




Beaches: Wahrliche Perlen von Stränden gibt es auf den vielen Inseln. Dafür sind die Philippinen bekannt und dafür kommen viele Besucher in dieses Land.

Billiard: Nebst Basketball eine weitere beliebte Sportart. Eine spezielle Form des Billards ist uns in den Dörfern aufgefallen. Da wird auf einem Carambol-ähnlichem Brett mit einem Ques versucht,  Chips in der Größe eines 2 Franken-Stücks in die Löcher an den Ecken zu versenken.

Bettler: Armut zwingt einige zum Betteln. Wir geben grundsätzlich kein Geld (bei alten und behinderten Menschen machen wir ganz selten eine Ausnahme), denn wer weiß schon, für was Bargeld verwendet würde. Um unser Gewissen zu besänftigen und den Armen etwas Unterstützung zu bieten, kaufen wir gelegentlich für sie Esswaren. Wie gesagt, das ist alles andere als einfach für uns und wir sind viel am diskutieren, wie sinnvoll wir etwas von unserem Wohlstand an diese Menschen ableiten könnten.


C

Chopsuey: Gekochter Gemüse-Mix (leider oft mit Fleisch durchsetzt). Für uns Vegetarier das Hauptgericht der letzten Wochen (das Fleisch haben wir dann halt einfach rausgepickt).

Christentum: 95% der Bevölkerung ist christlich, vorwiegend katholisch. Anfangs kam uns das komisch vor, zu sehen, wie Asiaten zur Kirche gehen oder sich bekreuzigen. Inzwischen haben wir uns aber daran gewöhnt.

Cebu: Eine der größeren Inseln des Landes. Sehr zentral gelegen und damit ideal als Start- und Endpunkt unseres Besuches. Sobald man die Hauptstadt hinter sich hat, wird es lieblich und ruhig. Die Straßen sind gut unterhalten und werden von schattenspendenden Bäumen flankiert.

Cebu City: Die zweitgrößte Stadt des Landes. Stinkig, laut und die Straßen scheinen konstant verstopft. Zu Beginn war es uns nicht wohl in diesem Moloch. Beim zweiten Besuch entdeckten wir dann auch schöne Ecken.

Caranderias: Das sind kleine Restaurants, die in diversen Kochtöpfen vorgekochtes Essen anbieten. Meist gibt es auch ein Gemüsegericht und dazu Reis.




Calamansi: Eine Limetten-Art, klein und fein. „Calamansi-Juice“ ist eine sehr leckere Erfrischung und wurde für uns zum Lieblingsgetränk.

Coca Cola: Sehr beliebt bei der Bevölkerung. Der Konsum von Coca Cola ist enorm!

CR (Comfort Room / sprich: Si-Ar): Eine für uns neue Art, das WC zu bezeichnen (stammt wohl von den Amis).


D

Diving (Tauchen): Das ist auf den Philippinen eine große Sache. Viele Touristen kommen hierher zum Tauchen und es heißt, man finde hier eines der weltbesten Unterwassergebiete.

Dekorationen: Viele Philippiner verstehen es, die Umgebung zu pflegen und zu dekorieren. Oftmals wird aus Recycling-Material etwas zur Dekoration angefertigt. Äußerst kreativ. Wir waren begeistert von den lieblich geschmückten Gärten oder dem vielfältigen Weihnachtsschmuck entlang der Straßen. So etwas sieht man im übrigen Asien nicht.

Duschvorhänge: Ein Phänomen in diesem Land. Egal wie billig und heruntergekommen oder wie teuer und luxuriös die Unterkunft war – in den Badezimmern waren fast immer neue Duschvorhänge vorzufinden. Ob da wohl eine Kampagne stattgefunden hatte?


E

Englische Sprache: Die meisten Menschen sprechen sehr gut Englisch und machen es dem Besucher einfach, sich zu verständigen. Wir haben das sehr geschätzt.

Essen / Ernährung: Unser Hauptthema in den vergangenen zwei Monaten! Das Essen auf den Philippinen war für uns schlichtweg eine große Enttäuschung! Die Küche hier ist extrem fleischlastig und fade. Das meiste Essen wird am Morgen gekocht und steht dann den ganzen Tag über in Töpfen herum („C“). Fast Food ist hoch im Trend und wir finden es erschreckend, wie schlecht sich die Leute hier ernähren. Die Herausforderung bestand für uns darin, etwas einigermaßen Gesunden, Frisches und Schmackhaftes auf den Teller zu bekommen. Das ist uns nicht immer gelungen.

Einkaufstour: Die größeren Ortschaften haben alle mindestens eine „Mall“, ein Einkaufszentrum mit einem Supermarkt und anderen Läden, meist für Handys, Schuhe und Kleider. Uns ist aufgefallen, dass vor den Kassen immer verlassene, prall gefüllte Einkaufswagen stehen. Das hat folgende Erklärung: viele Leute können sich hier einen Einkauf im Supermarkt nicht leisten. Man will aber dennoch ein solches Erlebnis nicht missen, schlendert durch das reichhaltige Angebot, füllt das Wägelchen und lässt es dann eben einfach stehen, wenn es ums Zahlen geht.

Eatery (turu-turo): siehe bei „Calanderias“. Viele Restaurants bezeichnen sich Eatery (Essstube).


F

Früchte: Zum Glück gibt es hier eine Riesenauswahl an Früchten. Unsere Favoriten: Mango, Ananas, Bananen.

Fiesta: Ein Überbleibsel der Spanier. Jedes Dorf feiert einmal im Jahr ein großes Fest. Da geht es dann sehr laut und fröhlich zu und her. Für viele das Highlight des Jahres.

Fähren: Bei so vielen Insel braucht es natürlich ein gutes Verkehrsnetz, um sie miteinander zu verbinden. Das Angebot an Fähren ist phantastisch und es gibt die unterschiedlichsten Varianten, um von einer Insel zu anderen zu kommen. Wir haben Autofähren bevorzugt, weil das komplett beladene Velo ohne Umstände an Deck gerollt werden konnte. 

Flipp Flopps: typisch asiatisch. Die Meisten tragen hier dank des warmen Klimas nur Flipp Flopps. Wahrscheinlich gibt es viele Leute, die gar keine anderen Schuhe besitzen.

Familie: Das Wichtigste für jeden Philippiner ist die Familie. Sie kommt an erster Stelle, ihr wird alles untergeordnet. Und die Familien sind meistens groß. Sechs Kinder und mehr zu haben ist normal. Die Kinder sind die Altersvorsorge für die Eltern. Wir werden oft nach eigenen Kids gefragt und nehmen bei den Leuten ein Unverständnis wahr, wenn wir sagen, dass wir keine Kinder haben.

Fischen: Wer so viel von Meer umgeben ist, nutzt dieses natürlich auch als Nahrungsquelle. Es wird viel Fisch gegessen.

Fischmarkt: In Cebu City besuchten wir morgens um 4 Uhr den Fischmarkt. Die Großhändler kommen frühmorgens auf diesen Markt, um ihre Einkäufe zu machen. Ein bewegtes Erlebnis, das wir kaum vergessen werden. Da wird in großen Mengen alles angeboten, was aus dem Meer geholt werde kann. Der Fischgeruch haftete noch den ganzen Tag in unseren Nasen.


G

Geld: Die hiesige Währung ist der Peso (PHP). Wenn wir am Automaten 10'000 Pesos abheben, belastet uns die Bank in der Schweiz, inklusive Spesen, um die 223 Franken. Für uns waren die Philippinen das teuerste Land, das wir bis jetzt in Asien besucht haben.

Glasflaschen: Für uns ein Relikt aus der Kindheit. Sprite, Coca Cola, ja selbst Gatorade werden hier in recyclebaren Glasflaschen angeboten.


H

Hotels: Das Angebot an Übernachtungsplätzen ist reichhaltig. Die Qualität der Zimmer ist unterschiedlich, doch in der Regel bieten die Unterkünfte einen guten, sauberen Standard. Es war für uns auch nie ein Problem, ein Zimmer zu finden, zum Teil mussten wir aber tief in den Geldbeutel greifen. Eine Nacht im Hotel kann hier locker 30 bis 50 Franken kosten.

Hey Joe! Überall, wo wir entlang kamen,  hat man uns einen Gruß zugerufen. „Hey Joe!“ war mit Abstand der am häufigsten benutzte Zuruf. Auch dies hat mit der amerikanischen Besetzung zu tun.

Hello Ma’m, Hello Sir! In Läden und Hotels wurden wir immer mit diesen Worten begrüßt. Wir fanden das bis zum Schluss komisch.

Hunde: Das Land mit den freundlichsten Hunden! Die Zahl der herumstreunenden Hunde entspricht wohl etwa der Menge Einwohner, sprich, es gibt Millionen von ihnen. Die Hunde haben aber hier das friedliche, entspannte Gemüt der Menschen übernommen. Sie liegen überall herum und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen; selbst wenn sie mitten auf der Straße liegen.

Humor: Auf den Philippinen wird viel gelacht und die Menschen mögen es, wenn man mit ihnen Späße macht. Sehr erfrischend.

Hähne: Gibt es wohl genau so viel oder sogar noch mehr als Hunde. Das Krächzen der Hähne gehört zu jeder Tageszeit zum konstanten Geräuschpegel. Hahnenkämpfe haben hier eine lange Tradition und sind aus der Gesellschaft nicht wegzudenken.

Handy (Mobile Phone): Natürlich ist auch hier ein Leben ohne Handy für die Meisten nicht mehr vorstellbar. Damit zu spielen, texten, plaudern und prahlen ist die Lieblingsbeschäftigung der Bevölkerung – wenn sie nicht gerade am Karaoke singen sind.

Hupen: Leider, leider, leider wird auch hier im Verkehr unablässig gehupt. Nicht aus Aggression, nicht aus Ungeduld, nicht aus Wut, sondern lediglich, um zu warnen oder zum grüßen. Lieb gemeint, jedoch für Radfahrerohren mühsam.

Halo-Halo: Dessert mit gelartigen Bällchen in verschiedensten Geschmäckern. Sehr beliebt. Nicht unsere erste Wahl.

How is my driving? Steht hinten an vielen Fahrzeugen (Taxis, Busse, LKW’s etc.) ergänzt mit einer Telefonnummer. Sollte man also nicht zufrieden sein, wie der Lenker vor einem fährt, so kann man seine Zentrale anrufen und sich beschweren. So etwas haben wir noch nirgendwo sonst auf dieser Welt gesehen. Ob’s wohl auch benutzt wird?


I

Inseln: 7011 an der Zahl, sind es offiziell, die dem Staat angeschlossen sind. Die Menge variiert mit den Gezeiten.


J

Jeepney: DIE Eigenheit der Philippinen. Ein Jeepney ist ein Sammeltaxi, das im Nahverkehr und zwischen den Ortschaften unterwegs ist. Es ist ein Auto mit einer sehr langen, überdeckten Ladefläche, auf der links und rechts Sitzbänke stehen. Meist sind sie hoffnungslos überfüllt. Viele sind ganz bunt angemalt und dekoriert. Sie gehören zur Identität des Landes.

Jens Funk: Er lebt seit neun Jahren in den Philippinen und hat in dieser Zeit zusammen mit einem Holländer den ersten und bis jetzt einzigen Radreiseführer für den Inselstaat veröffentlicht. Er wohnt mit seiner Freundin Melanie in Cebu City, wo er Outdoor-Produkte vertreibt, Radtouren organisiert und begleitet und ein B&B für Radfahrer anbietet (und noch viel anderes an der Angel hat). Jens ist eine unerschöpfliche Quelle an (Fahrrad-) Wissen über die Philippinen und auch ein sehr sozial engagierter Mensch. Wir waren tief von ihm beeindruckt und haben es als sehr wertvoll erlebt, ihm begegnet zu sein. Bei ihm und Melanie waren wir in guten Händen!

Jollibee: Die Philippinische Antwort auf McDonalds! Dank Hinweistafeln überall zu finden (nicht, dass wir dort verkehrt hätten). Sehr beliebt bei den Philippinern.

Journey: Wer von euch kennt sie nicht, „Journey“, die Rockband aus den Achtzigern mit Steve Perrys markanter Stimme? Die mittlerweile alten Herren haben sich vor ein paar Jahren wieder formiert, man brauchte aber einen neuen Sänger und fand diesen hier auf den Philippinen. Das ganze mutet wie ein Märchen an, genau den Stoff, den die Leute lieben. Arnel Pineda, aufgewachsen in Manila als Straßenkind, imitierte in einer Coverband Steve Perry so gut, dass er sogar Videos auf „YouTube“ veröffentlichte. „Journey“ erfuhr davon und lud ihn nach L.A. zum Vorsingen ein. Die Immigrationsbehörde der USA glaubte dem jungen Mann jedoch nicht, als er beim Visumsantrag den Grund für seine Amerika-Reise angab. Er musste bei der Behörde vorsprechen, respektive vorsingen, um seine Begründung glaubhaft zu machen. Er überzeugte alle! Die Band engagierte ihn dann vom Fleck weg. Nun sind die Philippinen im „Journey-Fieber“ und richtig stolz sind sie auf IHREN Steve Perry. Es leben die Achtziger! Es lebe Arnel Pineda!


K

Kinder: Die Philippinen sind kinderreich! Das höchste aller Ziele ist es, Kinder auf die Welt zu stellen. Einige, um nicht zu sagen viele dieser Kinder wachsen in miserablen Lebens-Umständen auf, landen ohne Fürsorge auf der Straße und leben von der Hand ins Maul. Man schätzt, dass etwa eineinhalb Millionen Straßenkindern auf den Philippinen leben. Wir treffen sie überall an - verwahrlost, bettelnd, herumlungernd, auffällig im Verhalten. Uns tropfen die Herzen vor Erschütterung und Wut.









Kirchen: Vielerorts im Land trifft man auf sehr alte (und ein paar neuere) Kirchen. Viele sind dank des warmen Klimas ohne Fenster- und Türen, stehen da wie Schiffswracks, die vor sich hin rosten. In der Feiertagszeit und an Sonntagen werden diese alten Gemäuer rührend belebt. Da wird gebetet, gesungen, getanzt und gepredigt. Man meint, ausgelassene Feste werden darin gefeiert.

Karaoke: Für alle die diesen Begriff nicht kennen: Bekannte (und weniger bekannte) Musikstücke werden ohne Gesang aufgenommen, um dann dem breiten Publikum die Möglichkeit zu bieten, diesen selbst zu übernehmen. Über einen Fernseher flimmert zur Musik ein Video und am unteren Bildschirmrand wird der Liedtext entsprechend der Melodieposition eingeblendet. Der oder die Sängerin muss nur die Liedstrophen ablesen und dazu ins Mikrophon singen. Diese Unterhaltung ist DAS Hauptvergnügen. Die Philippiner lieben es! An jeder Ecke, in jeder Bar, in fast allen Hütten steht eine aus China importierte Karaoke-Maschine, ausgerüstet mit großen Lautsprechern, einem Bildschirm und einem Mikrophon. Es wird zu jeder Tages- und Nachtzeit gesungen, alleine oder in Gesellschaft, bis es die Palmen biegt und das Meer zu schäumen beginnt. Soweit so gut. Aber:
-       außer Arnel Pineda (siehe „J“) kann in diesem Land niemand auch nur annähernd einen richtigen Ton, geschweige denn eine Melodie, singen.
-       die Lautstärke ist katastrophal hoch, man will auch ohne „YouTube“ bis nach L.A. gehört werden
-       Oberstes Gebot: Kritisieren oder sich über eine/n Sänger/in lustig machen ist ein Tabu! Man darf hier niemanden sein Gesicht verlieren lassen. Macht man es trotzdem, riskiert man großen Ärger.

Fazit: Das Finden einer ruhigen Unterkunft gleicht einem Tanz auf glitschigen Steinen. Man weiß nie, wann man ins Wasser fällt...


Kaffee: Unser Lieblingsgetränk findet man hier meist in Form von Instant-Kaffee (auch bei „T“ umschrieben). Nicht gerade unsere erste Wahl, doch man gewöhnt sich daran. Langsam aber stetig entwickelt sich aber auch hier eine Kaffeekultur, wie wir sie kennen. In allen Städten und natürlich in den Touristenorten findet man nun auch richtig gute Coffee-Shops, die Macchiato, Latte und Cappuccino anbieten.

Korruption: DAS Hauptproblem in diesem Land.

Katholizismus: Die Religion steht vor. Die Kirche wird gehuldigt, der Papst wird vergöttert.


Körpersprache: Ein Anheben der Augenbrauen deutet einen Gruß an oder auch ein „Ja“.


L

Lärm: Die Philippinen sind laut (siehe auch „A“ und „K“). Stille findet man hier kaum. Das war für uns nicht immer einfach.

Luzon: Die Inselgruppe im Norden des Landes. Hier befindet sich Manila, die Hauptstadt. Wir haben diese Gegend nicht besucht.

Lechon: Eine ganze Sau wird über den Grill gehängt und gebraten, bis sie braun und krustig ist. DAS Festmahl hier! Nicht wegzudenken, wenn es etwas zu feiern gibt.




Ladyboys: Auffallend viele (junge) Männer kleiden sich hier als Frauen. 

LAHAT: Dieser Begriff hat eine tiefe philosophische Bedeutung und wurde uns im Zusammenhang mit Umweltschutz erklärt. Es bedeutet „ALLES“ und meint damit, das alles miteinander zusammenhängt und dem entsprechend zu allem Sorge getragen werden sollte. L = Lupa (Erde) / A = Aran (Sonne) / H = Hangin (Luft) / A = Ako (sich selbst) / T = Tubig (Wasser). Die Umsetzung im Alltag ist leider kaum zu erkennen.


M

Menschen: Die Philippiner sind wunderbare, herzensgute, angenehme Menschen! Sie machen eine Reise in dieses Land zum Höhepunkt. Unter ihnen war es uns sehr wohl. Hier ein paar Attribute, mit denen wir die Mehrheit der Leute umschreiben würden: kontaktfreudig, lebensfroh, gut gelaunt, neugierig, humorvoll, interessiert, aufgeschlossen, überschwänglich, selbstbewusst, sehr liebenswürdig, hilfsbereit und laut.










Mangos: Man brüstet sich hier damit, die besten Mangos der Welt zu haben. Ob’s die besten weltweit sind, können wir nicht sagen, aber es sind auf jeden Fall die besten, die wir je hatten. Mindestens eine am Tag - gewöhnlich zum Frühstück - wurde zur Pflicht.

Musik: Musik ist die Essenz des Lebens hier auf den Philippinen. Ohne Musik geht nichts. Uns ist dabei aufgefallen, dass es oftmals Lieder aus der englisch/amerikanischen Pop- und Rockvergangenheit sind (Hauptteil Achtziger) und dass man kaum landeseigene Musik zu hören bekommt.

Motorräder/Mopeds: Sie machen den Löwenanteil im Verkehr aus.

Malls: Shoppingtempel, auf Hochglanz poliert, mit stylischen Geschäften für die Superreichen dieses Landes. Meist sehr laut und kein Ort der Besinnung.

Märkte: Bunt, turbulent, chaotisch, lebhaft, authentisch. Das Einkaufszentrum für alle.

Manny Pacquiao: An ihm kommt man in den Philippinen einfach nicht vorbei. Er ist der berühmteste Sportler des Landes, ein Leichtgewichts-Boxer, der als bester seines Fachs auf der ganzen Welt gilt. Er hat in 5 verschiedenen Gewichtsklassen gewonnen und ist schlichtweg der Stolz der Nation.


N

Negros:Die Insel des Zuckerrohrs und der Bergetappen liegt südlich von Cebu. Wir sind hier oft an Zuckerrohr-Plantagen vorbeigefahren und wurden von vielen Lastwagen überholt, die vollbeladen mit Zuckerrohr waren. Die Straßen auf Negros waren wegen des hohen Lastwagenaufkommens stellenweise in schlechtem Zustand. Gleichzeitig haben wir auf dieser Insel aber einige der schönsten Etappen gefahren. Die Überquerung von West nach Ost war eine spektakuläre Tour.

Natur: Außerhalb der Städte findet man noch viele unbebaute Gegenden, wo es scheint, dass die Natur noch in Takt ist und wo es wunderschön ist, Rad zu fahren.

No plastic, please! Unser Standard-Satz beim Einkaufen. Wie in vielen Teilen dieser Welt, will man auch hier jeden Artikel in eine Plastiktüte stecken. Die großen Supermarktketten bieten zwar Recycle-Taschen an, diese werde jedoch kaum benutzt.


O

Ohropax: Für uns unerlässlich! Keine Nacht ohne!

Oats (Hafer): Haferbrei wurde auf den Philippinen zu unserem Standard-Frühstück. Dazu eine Mango und ein Instant-Kaffee.

Out of stock: „Sorry, nicht erhältlich!“ Ein weiteres Phänomen der Philippinen. Das war wohl die Antwort, die wir am meisten gehört haben, wenn wir im Restaurant etwas von der Speisekarte bestellt hatten, das unserem Geschmack noch am ehesten traf. Genau das hatten sie dann aber oft nicht an Lager.


P

Panay: Eine weitere Insel auf unserer Tour. Gute Straßen, wenig Verkehr, schöne Landschaften, herzlich Menschen (wie überall im Land), aber altersschwache, schäbige Hotels.

Population: Knapp 100 Millionen Menschen leben in den Philippinen.


R

Radfahren: Ich habe es schon ein paar Mal erwähnt: Radfahren in den Philippinen ist außerhalb der Städte ein großes Vergnügen. Für uns bis anhin das beste Land in Asien! Für Mountain-Biker muss es hier besonders schön sein, da es viele Trails abseits der Straße gibt. Der Radreiseführer von Jens empfiehlt sich sehr; darin sind Routen sowohl für Tourenradler wie auch für Mountain-Biker beschrieben.

Regionen: Der Staat ist in drei Regionen unterteilt. Luzon im Norden (mit der Hauptstadt Manila), den Visayas im Zentrum (wir waren in dieser Gegend unterwegs) und Mindanao im Süden (gilt gebietsweise als Problemzone, weil hier in den letzten Jahren Anschläge verübt worden sind).

Reis: Gehört auch hier zur Hauptnahrung.

Reisfelder: Entlang des Weges haben wir immer wieder Reisfelder gesehen. Ihr intensives Grün ist ein Genuss fürs Auge.

Rauchen: Wurde in vielen öffentlichen Räumen verbannt. Diesbezüglich ist man hier dem übrigen Asien weit voraus.


S

Sari Sari Store: Eine Art vergitterter Kiosk, wo man vorwiegend Getränke und Süßwaren bekommt. Gibt es überall, was für den Radfahrer sehr bequem ist.


 ausnahmsweise ohne Gitter


School Zone: Fährt man durch eine Ortschaft, kommt man früher oder später an einer Schule vorbei. Das ist leicht zu erkennen, weil während des Schulbetriebs Hinweistafeln auf der Straße stehen, die zur Tempodrosselung mahnen.

Straßen: Die meisten Straßen, auf denen wir unterwegs waren, sind in gutem Zustand und durchaus mit Tourenrädern zu befahren. Einmal mussten wir umkehren, weil man auf einem Abschnitt von 30 Kilometern den Belag entfernt hatte und lediglich große Steine auslegte, die uns glauben ließen, wir wären von der eigentlichen Straße abgekommen und in einem Bachbett gelandet.

Spanien: Hat 350 Jahre die Philippinen beherrscht. Auch davon sieht man heute noch viele Spuren.

San Miguel: Die hiesige Biermarke. Überall sieht man Reklame für dieses Gebräu. Wir können nichts über dessen Qualität sagen, weil wir kein Bier trinken. Dem Namen nach muss es gut sein (behauptet jedenfalls der heilige Michael).

Shakes: Eine wahre Freude sind die Fruchtshakes. Bananen und Mangos sind bei uns „fruchtbar“ beliebt.

Securitas-Wächter: Die Philippinen sind das Land der Wächter. Überall - und das ist wirklich so - überall, vor jedem noch so kleinen Geschäft, vor Hotels, vor Banken, am Eingang zur Mall, im Supermarkt und und und, steht uniformiertes Sicherheitspersonal, das den entsprechenden Platz bewacht. Sie dienen als Türöffner (man kann selten selber eine Tür aufmachen) und als Hilfspersonen für alles Mögliche. Durch diese Jobs werden zahlrieche Arbeitsplätze geschaffen.

Sport: Langsam entwickelt sich auch hier bei ein paar Wenigen das Bewusstsein für Körperertüchtigung. Mehr und mehr sieht man Rad fahrende oder joggende Leute unterwegs. Für einige der Reicheren ist es eine Art „Lifestyle“, sich sportlich zu geben.

Service Water: Fast jedes Lokal oder Restaurant bietet Gratis-Trinkwasser, das eben als „Service Water“ bezeichnet wird.


T

Tricycles: Gehören ebenso zum nationalen Transportwesen wie die Jeepneys. Ein Tricycle ist ein Motorrad mit Seitenwagen, in dem alles Erdenkliche transportiert wird. Es gibt auch Fahrräder mit Seitenwagen, die gleichermaßen für den Transport von Mensch und Ware funktionieren.

Tiere: Wildtiere sieht man eigentlich keine. Die meisten Tiere, die wir zu sehen bekamen, waren Hunde, Hähne und Katzen, viele in einem jämmerlichen Zustand. Ab und zu sieht man am Straßenrand Schweine, Büffel und Kühe - diese sind meistens an einem Pfosten angebunden.

Three In One (3 in 1): Sofort löslicher Kaffee mit Zucker und Milchpulver. Täglich mindestens einen davon. Meist aber mehr! Gar nicht soooo schlecht!

Tauchsieder: Wir haben einen Tauchsieder bei uns und der hat sich hier sehr bewährt, weil wir damit unseren „3 in 1“ selber zubereiten konnten. 

The bill please! Um im Restaurant anzuzeigen, daß man bezahlen möchte, formt man Daumen und Zeigefinger zu einem „L“ und bewegt die Hand seitwärts übers Gesicht. Jede/r versteht diese Geste



U

Ube: Ein Knollengemüse, das aber für Süßspeisen verwendet wird. Leicht zu erkennen an der violetten Farbe. Ube-Eiskreme ist superfein und auch Gebäck mit Ube mundet.

Umweltschutz:  Kaum zu finden. Da braucht es noch  viel Aufklärungseinsatz, um bei der Bevölkerung und der Regierung ein Umweltbewußtsein zu verankern.


V

Visayas: Die zentrale Inselgruppe im Staat. Wir haben uns lediglich hier aufgehalten.

Verkehr: Man fährt hier auf der rechten Seite der Straße. In den Städten herrscht chaotisches Gewusel - es wird gedrückt, geschubst, geschnitten und gequetscht, als wären die Fahrzeuge aufgeschreckte motorisierte Bienen. Aber nie ist es aggressiv. Uns gegenüber verhielten sich alle sehr rücksichtsvoll und geduldig, wir hatten nicht eine unangenehme Situation. Wir stufen das Land zum Radeln als sehr sicher ein.

Videoke: dieses Wort wird hier für Karaoke verwendet.

Vulcanization-Shop: Das sind kleine Buden am Straßenrand, die vorwiegend platte Reifen flicken, aber auch andere Reparaturen vornehmen. Um einen Schlauch zu verkleben, werden mittels einer heißen Presse (die mit Kohle zum Brennen gebracht wird) Gummistücke mit dem Schlauch verschweißt. Manche von ihnen sind wahre Improvisationshelden, die vieles wieder hinkriegen. Hast du mit dem Fahrzeug ein Problem, dann geh zuerst mal zum Vulkanisierer.


W

Weihnachten: Wir erlebten die Weihnachtszeit in einer schönen Form, auch wenn sie wenig mit unserer Tradition gemein hat. Den Weihnachtsabend verbrachten wir in einem Resort, das von einer Deutschen und einer Philippinin geführt wird. Sie haben ein kleines Fest mit feinem Buffet, Spielen, Tanzen und Singen organisiert. Für uns war es ein gemütlicher, fröhlicher Abend im Kreise von anderen Touristen und Philippinern.







WiFi: Kabelloses Internet ist weit verbreitet, mit guten, schnellen Verbindungen. Jedes Hotel und viele Kaffee-Stuben bieten diesen Service gratis an.

Wetter: Das Wetter war während der letzten zwei Monate für hiesige Verhältnisse sehr durchzogen. Eigentlich wären Dezember und Januar sonnige, trockene Monate, doch wir hatten viele bewölkte Tage und ab und zu auch Regen. Die Temperaturen waren angenehm kühl (um die 25°C). Unter diesen Umständen war das Klima zum Radfahren ideal.

Waffen: Wohl auch so ein Spleen, den man von den Amis übernommen hat. Waffen sind in diesem Land problemlos zu erstehen und es ist ganz normal, dass viele eine Handfeuerwaffe auf sich tragen. Da entdeckt man dann zwischendurch so Hinweisschilder, die für bestimmte Lokale das Reinbringen von Waffen verbieten, so als erlaube man es nicht, Esswaren in Läden zu konsumieren.

Wind: Nichts Neues für uns: Wir hatten etwa 90 % unserer Fahrten gegen den Wind zu kämpfen.

Wasserbüffel: Die gemütlichen, schlammverkrusteten Kraftpakete lösten jedes Mal gute Laune bei uns aus, wenn wir sie gesehen haben. Sie sind unsere Lieblingstiere geworden.




Waschen: Nicht ungewöhnlich hier: die Wäsche wir von vielen noch im Fluss gewaschen. Die wenigsten Haushalte haben fließendes Wasser.


Z

Zucker: Die Philippiner lieben es süß...

Zähne: ... und haben wohl auch deshalb ganz schlechte Zähne.

Somit endet ein weiteres Kapitel unserer Reise. Das nächste haben wir bereits aufgeschlagen, denn im Moment befinden wir uns wieder in Bangkok. Am 30. Januar kommt Kathrin, eine Freundin aus der Schweiz, hierher und Kitty wird mit ihr zusammen 3 Wochen per Rucksack durch Thailand reisen. Ich kann aufs Radfahren nicht verzichten und werde versuchen, den beiden hinterher zu hecheln. Kitty wird am 20. Februar mit Kathrin in die Schweiz fliegen und ich werde wohl noch ein paar Wochen in Asien bleiben und den Schweizer Frühling abwarten.

Herzliche Grüße 

Mich (& Kitty)


P.S. Bilder zum Text folgen später, sobald ich eine schnellere Verbindung finde.

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